Seit Jahrzehnten genutzt, weit verbreitet und doch so umstritten – Schweißer dürften wissen, dass es um das Lichtbogenhandschweißen geht. Tatsache ist: Dieses Schweißverfahren zählt bis heute zu den meistverwendeten Lösungen des Handschweißens und ist auch deshalb so derart stark verbreitet.

Das Verfahren selbst zeichnet sich charakterlich dadurch aus, dass zwischen dem zu bearbeitenden Werkstoff und der Elektrode ein Lichtbogen zu sehen ist. Dieser ist für die eigentliche Bearbeitung zuständig und kümmert sich um die Hitzebildung – welche beim Lichtbogenhandschweißen entsprechend hoch ausfällt.

Doch wie ist es eigentlich um die Vorteile bestellt? Fakt ist, dass dieses Verfahren variabel einsetzbar ist und sich für die Bearbeitung vieler Metalle eignet. Das sind aber natürlich längst nicht alle Annehmlichkeiten und Nachteile hat das Verfahren ebenso. Welche das im Einzelnen sind, das verraten wir Ihnen anhand der folgenden Abschnitte ein wenig genauer.

Wissenswerte Fakten zum Lichtbogenhandschweißen

Entscheiden Sie sich für Lichtbogenhandschweißen als Verfahren so stellt eine Schweißraupe die Grundlage dar. Diese ist bei der Stabelektrode für die Abschmelzung zuständig, wobei die Umhüllung nach und nach abschmilzt. Dementsprechend lässt sich auch festhalten, dass die Elektrode gleichzeitig als Zusatzwerkstoff fungiert.

Wichtig zu wissen ist darüber hinaus: Die Gase und Schlacke – welche während des Schweißprozesses entstehen – lagern sich schützend über das Band, was ein Grund für die Beliebtheit ist.

Die Maschinen der heutigen Zeit sind modern und dennoch ist das Lichtbogenhandschweißen ein manuelles Verfahren. Damit wären wir auch schon bei einem der wichtigen Vorteile, denn dieses Verfahren kommt ohne die Verwendung von Schutzgas aus.

Vor- und Nachteile, die mit dem Lichtbogenhandschweißen verbunden sind

Das Lichtbogenhandschweißen ist zwar längst nicht mehr so effizient wie die innovativen Verfahren der heutigen Zeit, dennoch hat es weiterhin seine Daseinsberechtigung. Ein ganz besonders prägender Vorteil des Lichtbogenhandschweißens besteht darin, dass die Stabelektroden für nahezu alle gängigen Materialien geeignet und erhältlich sind.

Dazu eignet sich das Handschweißen für anstehenden Arbeiten im Freien. Dank der ohnehin schon guten Schutzwirkung bedarf es keiner besonderen Maßnahmen – um eine dennoch höchst ansprechende Qualität zu erhalten. Dazu ist das Schweißverfahren variabel einsetzbar und kann selbst in schwierigen Positionen problemlos verwendet werden.

Soweit die Vorteile, allerdings bringt das Handschweißen auch Nachteile. So enthält der entstehende Rauch beispielsweise krebserregende Stoffe. Dazu ist das entstehende Licht gefährlich und generell ist das Handschweißen mit einem erhöhten Risiko verbunden. Das sollten Sie als Schweißer in jedem Fall berücksichtigen.